Über mich

Ich dachte lange, ich müsste einfach weitermachen.

Kerstin Piez sitzt an einem Holztisch am Laptop und schaut lächelnd in die Kamera.

Ich bin Kerstin.

Und wenn du mich früher gefragt hättest, was ich besonders gut kann, wäre „funktionieren“ vermutlich ziemlich weit oben auf der Liste gewesen.

  • Verantwortung übernehmen.
  • Mich kümmern.
  • Lösungen finden.
  • Weitermachen.

Mein Leben sah lange ziemlich genau so aus, wie man es sich eben aufbaut.

Ich bin 1977 in Waiblingen geboren, in Stuttgart aufgewachsen.

Ausbildung. Beruf. Heiraten. Haus. Kind.

Das klassische schwäbische Leben.

Und eigentlich war doch alles da.

Nur habe ich irgendwann angefangen zu merken:

  • Da muss noch mehr von mir sein.
  • Nicht mehr leisten.
  • Nicht noch mehr schaffen.
  • Mehr ich.

Damals wusste ich noch nicht, wie sehr mich genau diese Frage durch die nächsten Jahre begleiten würde.

Manche Veränderungen suchst du dir aus. Andere suchen dich aus.

2017 starb mein Bruder völlig unerwartet an Heiligabend.

Ein Mensch, der einfach zu meinem Leben gehörte, war plötzlich nicht mehr da.

2022 starb meine Mutter.

Im selben Jahr ging meine Ehe zu Ende.

Das Leben, von dem ich lange gedacht hatte, dass es mein Leben bleiben würde, gab es so nicht mehr.

Ich war plötzlich alleinerziehend.

  • Musste Entscheidungen treffen.
  • Neu sortieren.
  • Loslassen.
  • Verantwortung übernehmen.
  • Mich beruflich neu orientieren.
  • Und irgendwann auch finanziell ganz neu auf eigenen Beinen stehen.

Ich könnte dir jetzt erzählen, dass ich daran gewachsen bin.

Dass mich all das stärker gemacht hat.

Aber so sauber funktioniert Leben nicht.

Manchmal wächst du nicht.

Manchmal funktionierst du erst einmal.

Und genau darin war ich ziemlich gut.

Ich konnte weitermachen. Die spannendere Frage war irgendwann: Warum mache ich manches eigentlich immer wieder?

  • Warum fällt uns etwas so schwer, obwohl wir rational längst wissen, was richtig für uns wäre?
  • Warum halten wir fest, obwohl wir loslassen möchten?
  • Warum übernehmen wir Verantwortung, die eigentlich gar nicht unsere ist?
  • Warum können wir unglaublich viel leisten – und haben trotzdem das Gefühl, noch nicht genug getan zu haben?
  • Warum wünschen wir uns Freiheit – und erschrecken manchmal genau dann, wenn sie plötzlich möglich wird?
  • Und warum können wir beim Geld ganz genau wissen, dass genug da ist – und uns trotzdem nicht sicher fühlen?

Diese Fragen haben irgendwann angefangen, mich mehr zu interessieren als:

„Was müsste ich anders machen?“

Denn meistens wissen wir das längst.

Je mehr ich über mich verstanden habe, desto weniger musste ich gegen mich arbeiten.

Das war eine der wichtigsten Erkenntnisse auf meinem eigenen Weg.

Nicht jedes Verhalten, das uns heute nervt, ist einfach eine schlechte Angewohnheit.

Nicht jede Blockade bedeutet, dass wir zu wenig wollen.

Und nicht alles lässt sich dadurch verändern, dass wir uns noch mehr zusammenreißen.

Manches von dem, was wir heute tun, war irgendwann einmal eine verdammt gute Lösung.

  • Eine Möglichkeit, dazuzugehören.
  • Sicher zu sein.
  • Anerkennung zu bekommen.
  • Konflikte zu vermeiden.
  • Versorgt zu sein.
  • Oder ein kleines Stück Kontrolle zu behalten.

Und wenn wir verstehen, wofür ein Verhalten einmal da war, müssen wir nicht mehr ständig gegen uns selbst kämpfen.

Dein Verhalten ist nicht das Problem. Es ist der Hinweis.

Meine eigene Geschichte hat mich neugierig gemacht.

Nicht darauf, was mit Menschen „nicht stimmt“.

Sondern darauf, warum wir tun, was wir tun.

Mein Weg ins Coaching begann nicht mit den kindheitlichen Prägungen. Er begann mit dem Tod meines Bruders und meiner ersten Hypnose. Diese Geschichte erzähle ich in meinem Artikel „Wie ich zur Hypnose kam“.

Über die Jahre habe ich mich intensiv mit unterschiedlichen Ansätzen beschäftigt und Ausbildungen unter anderem in Hypnose, NLP, emTrace®, EMDR, Mimikresonanz, Neuro-Resonanz und Mentaletics® gemacht.

Jede davon hat mir einen anderen Blick auf Menschen eröffnet.

  • Auf Emotionen.
  • Auf den Körper.
  • Auf Wahrnehmung.
  • Auf innere Konflikte.
  • Auf das, was wir sagen – und manchmal auf das, was wir nicht sagen.

Und dann kam die intensive Arbeit mit kindheitlichen Prägungen.

Für mich war das nicht einfach die nächste Methode in meinem Werkzeugkoffer.

Es hat vieles miteinander verbunden.

Denn plötzlich bekam das Heute eine Geschichte.

  • Geld war nicht mehr einfach nur Geld.
  • Leistung nicht einfach nur Ehrgeiz.
  • Festhalten nicht einfach nur die Unfähigkeit loszulassen.
  • Kontrolle nicht einfach nur Kontrolle.
  • Und ein fehlendes Nein nicht einfach mangelnde Abgrenzung.

Dahinter können Erfahrungen liegen, die sehr viel älter sind als das heutige Problem.

Erfahrungen rund um:

  • Vertrauen.
  • Versorgung.
  • Autonomie.
  • Leistung.

Was habe ich früh darüber gelernt?

  • Kann ich mich auf andere verlassen?
  • Ist für mich gesorgt?
  • Darf ich etwas wollen?
  • Darf ich Nein sagen?
  • Was passiert, wenn ich meinen eigenen Weg gehe?
  • Und muss ich etwas leisten, damit ich gesehen werde oder dazugehöre?

Das bedeutet nicht, dass unsere Kindheit für alles verantwortlich ist.

Und schon gar nicht, dass wir dort für immer herumgraben müssen.

Aber sie kann uns helfen zu verstehen, warum etwas, das heute überhaupt keinen Sinn mehr ergibt, sich in uns trotzdem vollkommen logisch anfühlt.

Heute interessiert mich nicht, was mit dir nicht stimmt. Mich interessiert, warum das, was du tust, irgendwann einmal Sinn gemacht hat.

Wenn du zu mir kommst, bekommst du deshalb kein:

  • „Du musst einfach loslassen.“

  • „Du musst deine Preise erhöhen.“

  • „Du musst lernen, Nein zu sagen.“

  • „Du musst nur mehr an dich glauben.“

Denn wenn du es einfach könntest, hättest du es vermutlich längst getan.

Ich möchte wissen:

  • Was passiert in dir genau an dieser Stelle?
  • Was fühlst du?
  • Was versuchst du zu vermeiden?
  • Was brauchst du?
  • Und wann hast du vielleicht einmal gelernt, dass genau dieses Verhalten eine gute Möglichkeit ist, mit einer Situation umzugehen?
  • Ich höre zu.
  • Ich frage nach.
  • Ich sehe Zusammenhänge.
  • Und ich sage dir auch, wenn mir etwas auffällt.

Manchmal arbeiten wir ruhig.

Manchmal emotional.

Und manchmal sitzen wir mitten in einem eigentlich ernsten Thema und müssen beide lachen.

Denn Veränderung muss sich nicht immer schwer anfühlen.

Stimmen aus dem Coaching

Wie sich die Zusammenarbeit mit mir anfühlen kann.

„Was mich besonders beeindruckt hat, war deine liebevolle, wertschätzende Art – verbunden mit deiner klaren, strukturierten Herangehensweise. Gerade weil ich mich leicht ablenken lasse, wenn es emotional tief wird, war diese Struktur für mich unglaublich hilfreich.

Ich konnte mich getragen und sicher fühlen, gleichzeitig aber auch liebevoll zurückgeführt auf das Wesentliche in mir.“

D. B. Google-Rezension

„Ich war schon länger auf der Suche nach einem Personal Coach, weil ich einige Themen in mir hatte, die mich persönlich immer wieder belastet haben. Mit der Zeit spürte ich auch, dass diese Themen sich auch in mein Business ziehen und mich hier am Weiterkommen hindern.

Durch die Sitzungen mit Kerstin habe ich mich den Themen gestellt und wir konnten noch mehr aufarbeiten. Die Sitzungen waren durch Kerstin sehr angenehm und ich konnte mich voll darauf einlassen. Kerstin hat mir jederzeit das Gefühl gegeben sicher zu sein.“

D. F. Google-Rezension

Ich arbeite nicht mit einer Methode. Ich arbeite mit dem Menschen, der vor mir sitzt.

Mein Werkzeugkoffer ist heute ziemlich groß.

Aber ich entscheide nicht vorher, was du brauchst.

Deine Geschichte entscheidet, wohin wir schauen.

Und manchmal liegt hinter dem Thema, mit dem du zu mir kommst, etwas ganz anderes, als du erwartet hast.

  • Du kommst wegen Geld – und wir landen bei Versorgung.
  • Du kommst wegen deiner Trennung – und plötzlich geht es um Vertrauen.
  • Du kommst, weil du nicht in die Umsetzung kommst – und wir entdecken, welche Funktion genau dieses Nicht-Tun für dich erfüllt.

Nicht das sichtbare Problem bestimmt unsere Arbeit. Sondern das, was darunter passiert.

Und ja – mein eigenes Leben ist heute wieder ein anderes.

Nicht weil irgendwann alles „fertig“ war.

Sondern weil ich gelernt habe, genauer hinzuschauen.

  • Ich habe eine Ehe beendet.
  • Ich habe Verluste erlebt.
  • Ich habe beruflich neu angefangen.
  • Ich habe mich selbstständig gemacht.
  • Ich habe Entscheidungen getroffen, bei denen mir niemand vorher garantieren konnte, dass sie richtig sind.
  • Und ich habe dabei immer wieder neue Seiten von mir kennengelernt.

Vielleicht ist genau das der größte Unterschied zu früher:

Ich glaube nicht mehr, dass es darum geht, irgendwann die perfekte Version von mir zu werden.

Ich möchte mich verstehen.

Ich möchte merken, wenn etwas Altes gerade das Steuer übernimmt.

Und dann entscheiden können:

Passt das heute noch zu mir?

Genau das wünsche ich mir auch für dich.

Nicht, dass du nach einem Coaching bei mir plötzlich ein anderer Mensch bist.

Nicht, dass du nie wieder zweifelst.

Nie wieder Angst hast.

Nie wieder festhältst.

Und auch nicht, dass dein Kontostand dir ab morgen völlig egal ist.

Ich möchte, dass du dich besser verstehst.

Dass du erkennst, was in dir passiert.

Und dass du irgendwann an einem Punkt, an dem früher automatisch dein altes Muster übernommen hätte, merkst:

  • Moment.
  • Ich kann heute anders entscheiden.

Nicht weil du dich dazu zwingst.

Sondern weil du die alte Strategie vielleicht nicht mehr brauchst.

Du musst nicht jemand anderes werden. Vielleicht darfst du einfach aufhören, nach Regeln zu leben, die heute nicht mehr zu dir gehören.

Kerstin Piez sitzt im Grünen auf einem Stein, umgeben von Blättern, und lächelt in die Kamera.

Und weil eine Über-mich-Seite eben auch über mich sein darf:

Ich bin nicht nur Coach.

Ich bin Mutter eines inzwischen fast erwachsenen Sohnes. Ich liebe Natur, Bewegung, gute Gespräche, meinen VfB und Momente, in denen aus einem völlig ernsten Gespräch plötzlich schallendes Lachen wird.

Ich mag Menschen lieber echt als perfekt.

Und genauso darfst du auch bei mir ankommen.

Als du.