Vielleicht hast du schon vieles versucht. Du hast mit Freundinnen geredet, Bücher gelesen, dir vorgenommen, nicht mehr an ihn zu denken. Dein Kopf weiß längst, dass es vorbei ist.
Und trotzdem hält etwas in dir fest.
Irgendwann stößt du dann vielleicht auf die Frage: Kann Hypnose helfen, eine Trennung zu verarbeiten? Und gleichzeitig hast du Bilder im Kopf von Bühnenshows, schwingenden Pendeln und Menschen, die plötzlich wie ein Huhn gackern.
Deshalb möchte ich dir erzählen, wie ich Hypnose verstehe und wie ich sie einsetze.
Was Hypnose in meiner Arbeit ist und was nicht
Hypnose ist in meiner Arbeit kein Zaubertrick und keine Show.
Für mich ist Hypnose im Grunde nichts anderes als Sprache, die wirkt. Dazu kommt eine tiefe Entspannung, in die wir gemeinsam gehen.
Und Hypnose ist ein Werkzeug in meinem Werkzeugkoffer. Nicht die Lösung für alles, und auch nicht bei jeder Frau das Richtige. Manchmal reicht das Gespräch. Manchmal hilft es, wenn der Kopf einen Moment Pause machen darf.
Warum Loslassen nicht nur im Kopf passiert
In meinem Artikel „Warum du nicht loslassen kannst, obwohl du längst weißt, dass es vorbei ist“ schreibe ich darüber, dass Loslassen keine reine Kopfentscheidung ist. Du kannst alle Gründe kennen und trotzdem zusammenzucken, wenn das Handy aufleuchtet.
Genau dort kann Hypnose spannend sein. Nicht, weil sie das Gefühl wegmacht. Sondern weil sie helfen kann, an das heranzukommen, was unter dem Gefühl liegt, ohne dass der Kopf sofort alles kommentiert, bewertet und erklärt.
Was genau hält dich noch fest? Ist es Hoffnung? Die Angst, allein nicht sicher zu sein? Ein alter Schmerz, den diese Trennung nur wieder berührt hat?
Hypnose beantwortet diese Fragen nicht für dich. Sie kann dir helfen, sie anders zu spüren.
Wie eine Hypnose-Sitzung bei mir abläuft
Eine Sitzung mit Hypnose läuft im Grunde so ab wie jede Sitzung bei mir.
Wir treffen uns, online oder vor Ort, und sprechen zuerst darüber, was dein Ziel ist. Dann gehen wir in die Entspannung. Eine Sitzung dauert in der Regel zwischen 60 und 90 Minuten, manchmal geht es schneller, manchmal braucht es etwas länger.
Danach bekommst du eine kleine Hausaufgabe mit. Und am nächsten Tag gibt es ein kurzes Check-in, in dem wir schauen, wie es dir damit geht.
Eine reine Hypnose-Sitzung ist möglich. Meistens kombiniere ich Hypnose aber mit anderen Werkzeugen, je nachdem, was du gerade brauchst.
Wichtig ist mir: Wir beginnen nie mit der Hypnose. Wir beginnen mit dir. Mit dem, was dich gerade beschäftigt, und mit der Frage, ob Hypnose an dieser Stelle überhaupt das Richtige ist.
Geht Hypnose auch online?
Ja. Ich biete Hypnose online und vor Ort an.
Für jede Online-Sitzung, ob mit Hypnose oder ohne, brauchst du vor allem eins: einen Raum für dich. Einen Raum, in dem du ungestört bist und in dem du auch mal lauter werden darfst. Kopfhörer sind angenehm, aber kein Muss.
Funktioniert Hypnose wirklich?
Ehrliche Antwort: Bei manchen Frauen öffnet Hypnose etwas, das im Gespräch lange verschlossen war. Bei anderen ist ein anderes Werkzeug der bessere Weg. Ich halte wenig von Versprechen wie „In einer Sitzung über deinen Ex hinweg“.
Heilversprechen gibt es bei mir nicht. Ich bin keine Ärztin. Worum es mir geht, ist Veränderung: dass wir gemeinsam herausfinden, was bei dir dahinterliegt, und dass sich in deinem Alltag etwas verändert. Dafür nutzen wir das Werkzeug, das passt.
Was Hypnose nicht ersetzt
Hypnose im Coaching ist keine Therapie. Wenn du nach einer Trennung über lange Zeit kaum schlafen kannst, deinen Alltag nicht mehr bewältigst oder keinen Ausweg mehr siehst, ist eine ärztliche oder psychotherapeutische Begleitung der richtige erste Schritt.
Häufige Fragen zur Hypnose
Verliere ich bei einer Hypnose die Kontrolle?
Nein. Während der Hypnose bist du jederzeit ansprechbar, und du kannst jederzeit aussteigen.
Arbeitest du bei jeder Frau mit Hypnose?
Nein. Ich schaue in der Sitzung, was du brauchst, und wähle dann das Werkzeug. Hypnose ist eines davon, aber nicht immer das richtige.
Wie viele Sitzungen brauche ich?
Das ist sehr unterschiedlich, und ich verspreche keine Zahl. Hypnose ist bei mir ein Werkzeug unter mehreren. In der kostenfreien Musteranalyse schauen wir zuerst, ob sie für dich überhaupt passt.
Ist Hypnose eine Therapie?
In meiner Arbeit nicht. Ich setze Hypnose als Werkzeug im Coaching ein. Wenn du nach einer Trennung über lange Zeit kaum schlafen kannst, deinen Alltag nicht mehr bewältigst oder keinen Ausweg mehr siehst, ist eine ärztliche oder psychotherapeutische Begleitung der richtige Weg.
Hilft Hypnose auch bei Liebeskummer?
Liebeskummer und Trennungsschmerz sind für mich kaum zu trennen. Wenn dich das Gefühl festhält, obwohl dein Kopf längst weiß, dass es vorbei ist, kann Hypnose ein Weg sein, an das heranzukommen, was darunter liegt. Ob sie bei dir passt, klären wir vorher gemeinsam.
Warum ich Hypnose mit anderen Methoden verbinde
Hypnose ist nur eines meiner Werkzeuge. Ich bin Hypnose-Therapeutin nach Alexander Hartmann und außerdem unter anderem Coach für kindheitliche Prägungen, Neuro-Resonanz Master Practitioner und NLP-Practitioner (DVNLP), Neuro-Resonanz EMDR-Coach, emTrace®-Mastercoach und Mimikresonanz®-Master. Jede dieser Methoden eröffnet einen anderen Blick.
Deshalb entscheide ich nicht vorher, dass wir „Hypnose machen“. Ich werfe alle meine Methoden in einen Koffer und schaue in der Sitzung, was gerade gebraucht wird. Brauche ich einen Hammer? Einen Schraubendreher? Eine Zange? Oder nur einen Nagel?
Welches Werkzeug es wird, sehe ich erst, wenn wir gemeinsam hinschauen.
Wenn du neugierig geworden bist
Vielleicht weißt du noch nicht, ob Hypnose etwas für dich ist. Das musst du auch nicht. In der kostenfreien Musteranalyse schauen wir zuerst, was dich festhält. Danach entscheiden wir gemeinsam, welcher Weg zu dir passt.
Auf meiner Seite Trennung & Loslassen erfährst du mehr darüber, wie ich nach einer Trennung arbeite.
